Programm
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HfMT präsentiert
Klavierkammermusik-Abend
Das Kammerkonzert vereint Werke von Joseph Haydn, Robert Schumann und Johannes Brahms und spannt damit einen Bogen von der Klassik bis in die Romantik. Im Mittelpunkt steht die Vielfalt musikalischer Ausdrucksformen und die Art, wie sich Klang, Struktur und Gefühl miteinander verbinden. So entsteht ein abwechslungsreicher Konzertabend, der unterschiedliche Facetten der Kammermusik hörbar macht und die Entwicklung dieser Gattung eindrucksvoll nachzeichnet.
© Tomoko Ogasawara
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HfMT präsentiert
Diversity Day: Diversity, Equity and Inclusion (DEI) an der HfMT
Was tut die HfMT im Kontext von Diversity, Equity and Inclusion (DEI) und welche Bedeutung kommt dabei einer kritischen institutionellen Selbstreflexion für die nachhaltige Förderung von Vielfalt zu?
Zum Anlass des 14. Deutschen Diversity-Tags bringen wir unterschiedliche Perspektiven und Stimmen auf die Bühne.Freuen Sie sich u.a. auf
- einen inhaltlichen Impuls von Prof. Dr. Martina Tißberger (Fachhochschule Oberösterreich, Linz)
zum Thema: Differenz und Macht – eine Critical-Whiteness-Perspektive - den musikalischen Beitrag „Oyun havaları (Anatolische Volkstänze für Klavier)“ des Inklusionsstudenten Mert-A. Çapan
- den humorvollen Monolog „Sams//Blutbuch“ von Charly Schmidt zur Darstellung queerer Personen in Kinderbüchern,
- den künstlerischen Beitrag „Two Messages“ der Studierenden aus dem Bereich Cultural Studies Hip Hop, geleitet von Benjamin Sprick und Jan Schlüter.
Im Anschluss: Get-Together – Austausch, Begegnung und Gespräche.
© © Christina Körte/Artwork: Maren Holz
- einen inhaltlichen Impuls von Prof. Dr. Martina Tißberger (Fachhochschule Oberösterreich, Linz)
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JazzHall präsentiert
Joel Ross Quartet: Good Vibes
Spätestens seit seinem mit dem Edison Award ausgezeichneten Blue-Note-Debüt »KingMaker« (2019) gilt Joel Ross als einer der markantesten und mutigsten Vibraphonisten seiner Generation. Ross’ neues Album »Gospel Music« schöpft aus den spirituellen und gemeinschaftlichen Traditionen der Black Church in Chicago und erforscht Ideen von Engagement, Erneuerung und gemeinsamer Zielsetzung durch vielschichtige Harmonien und kollaborative Improvisation – Musik, die sowohl technisch anspruchsvoll als auch emotional ansprechend ist, in der Tradition verwurzelt und zugleich unverkennbar aktuell.
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JazzHall präsentiert
HfMT Dance Band Ensemble meets Dan Barrett (USA)
Für dieses besondere Konzert lädt das HfMT Dance Band Ensemble den renommierten amerikanischen Posaunisten Dan Barrett ein, um einen unvergesslichen Abend mit Swing-Musik zu gestalten. Barrett spielte nicht nur mit vielen Stars der US-Jazzszene und nahm mit ihnen Platten auf, sondern war in den 1980er Jahren auch Mitglied der Big Band von Benny Goodman, wo er als Solist und Lead-Posaunist spielte. Begleitet wird er vom brillanten Stride-Pianisten Jan-Hendrik Ehlers und der HfMT-Tanzband-Dozentin und HfMT-Absolventin Samantha Wright an der Klarinette.
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HfMT präsentiert
Ben Prechtl Quartet & Big Band (Abschlusskonzert Schulmusik)
Im ersten Set des Bachelorkonzerts präsentiert das Ben Prechtl Quartet eigene Kompositionen, verankert in moderner Jazzästhetik und geprägt von Interaktion, spontaner Improvisation und dem gemeinsamen Entwickeln musikalischer Ideen. Zeitgenössische Einflüsse treten dabei in ein produktives Verhältnis zur Jazztradition; ein offener, dynamischer Bandsound, gewachsen aus gemeinsamer Zeit in Hamburg, steht im Zentrum.
Das zweite Set führt mit einer Bigband eine persönliche Auswahl vom traditionell geprägten Arrangement bis zu moderneren Stücken zusammen – von Thad Jones über Bob Brookmeyer bis Maria Schneider.
© Anton Deyß
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Jazz@HfMT präsentiert
Juan Pablo Ortiz Carrera – TriChrome / Moritz Christiansen (Master Recital)
TriChrome lotet die feinen Spannungen zwischen Kulturen, Charakteren und Klang aus. Als Trio aus drei musikalischen »Farben« vereint die Formation Musiker aus China sowie aus Ecuador und Kolumbien in Südamerika zu einer Begegnung über große Distanzen hinweg, geprägt von Unterschieden und Resonanz. Mit Gespür für Raum, Textur und stille Intensität entsteht eine Musik jenseits fester Kategorien: geerdet und zugleich beweglich, fragil und doch bestimmt. Zurückhaltung, klanglicher Dialog und gemeinsame Neugier für das Unsichtbare bestimmen die künstlerische Haltung.
Im neuen Trio entwickeln Moritz Christiansen, Anton Deyß und Alex Petratos eine eigenständige Klangsprache, in der Minimalismus, Atmosphäre und Melodie präzise aufeinander bezogen sind. Charakteristisch ist die Basslosigkeit der Besetzung, die den Gesamtklang transparent hält und den Raum zwischen den Stimmen als gestaltendes Element hörbar werden lässt. Die Simplizität der Kompositionen dient dabei nicht der Reduktion um ihrer selbst willen, sondern schärft Kontur und Verlauf: Aus wenigen, klar gesetzten Motiven entstehen dichte Stimmungen und eine konzentrierte, nuancenreiche musikalische Erzählung.
© Róża Wiktoria, Nils Jöhnk
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Jazz@HfMT präsentiert
Fernanda von Sachsen & Martin Zamorano / Rafa Müller & Pouya Abdi (Master Recital)
Studierende des Dr. Langner Jazzmaster spielen Ihre Zwischenprüfungen nach dem ersten Studienjahr.
Fernanda von Sachsen mit Martin Zamorano:
»Ein Wort. Zwei Klang. Drei. Räusper. Mittwoch. Fernanda von Sachsen. Lydisch. Blau. The sun. Die Lage ist hoffnungslos aber nicht zu ernst. Krawatten. Gedankenrunden. Martin Zamorano. Irgendwie... Spargel. Jazzhall. Hat dein Verstand den Vers nur billig erstanden? Dichtungsarbeiten. Klavier. ChatGPT. Sorry. Ballade. 19:30. Alterungsprozess. Oder kreist er bereits in deinem Unterbewusstsein ohne Pause? Traurig. Unikat regnet. Mama. Eckig. Salat. Eklig. Deckel. Schön. Gesang. Kostenlos.«Rafa Müller mit Pouya Abdi:
Der brasilianische Schlagzeuger Rafa Müller und der Gitarrist mit iranischen Wurzeln Pouya Abdi, ein Duo mit gemeinsamer Spielpraxis und gewachsenem musikalischem Verständnis, widmen sich der improvisierten Musik in einem transparenten, intimen Setting. Aus einem bewusst spontanen Programm entwickelt sich ein offener Dialog, der eine unbewusste Brücke zwischen unterschiedlichen Leidenschaften schlägt: frei improvisierte Musik, Jazz, brasilianische Klänge und iranische Volksmusik. Auch Referenzen jenseits des Klangs fließen als Haltung ein – Filme von Martin Scorsese, Kaffee und Antipasti.
© Sebastian Pfeifer, Ute Klapschuweit
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Fatjazz Urban Exchange e.V. präsentiert
FatJazz: Die Dämmerung
Im FatJazz-Format der JazzHall treten an einem Abend zwei Perspektiven des modernen Jazz nebeneinander.
Im ersten Set entfaltet das Quartett „Die Dämmerung“ einen eigenen künstlerischen Kosmos: ausschließlich Eigenkompositionen, die sich jenseits fester harmonischer Strukturen bewegen und aus komplexen Anlagen eine überraschende Leichtigkeit gewinnen. Seit sechs Jahren verdichtet sich daraus ein unverwechselbarer Sound – offen, suchend, ohne Wiederholung.
Das zweite Set gehört dem JazzHall Ensemble mit ausgewählten Masterstudierenden der HfMT Hamburg. Unter der Leitung von Gabriel Coburger entstehen eigenständige Kompositionen sowie vielschichtige Arrangements.
Mit freundlicher Unterstützung der Hamburgischen Kulturstiftung und der FISCHER-STIFTUNG.
© Steven Haberland
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Jazz Federation Hamburg e.V. präsentiert
Hyperbloom
HYPERBLOOM kreiert durch das Zusammenspiel von visuellen Elementen und Musik ein Farbspiel, welches Geschichten auf mehreren Ebenen erzählt.
Die Band steht für blumige und lyrische Musik mit Einflüssen von Modern Jazz und Impressionismus - eine Reflexion von Emotionen und Visionen, die sich zu bunten Geschichten zusammen mischen.
Das Quartett formiert sich um die Pianistin und Künstlerin Juliana Saib, deren Arbeit sich dem interaktiven Austausch zwischen Musik und visueller Kunst widmet. Durch Live-Projektion ihrer animierten Zeichnungen entsteht auf der Bühne eine zusätzliche Ebene, welche die jungen Musiker nutzen, um Grenzen zwischen Kunst und Jazz neu zu gestalten.
© Ekaterina Serendekova
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Jazz@HfMT präsentiert
Ghirigori feat. Dan Kinzelman (Artist in Residence)
Ghirigori ist ein an der HfMT Hamburg gegründetes Quartett, das aus unterschiedlichen künstlerischen und persönlichen Hintergründen entstanden ist. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Suche nach neuen Klängen. Aus dem Zusammenspiel der vier Musiker:innen entwickeln sich besondere Klangfarben und ungewöhnliche kompositorische Formen. Die Mischung aus zwei elektrischen, mit Effekten bearbeiteten und zwei akustischen Instrumenten sorgt für klangliche Vielfalt und eine große Bandbreite. So entstehen eindringliche, mitunter auch verstörende Klanglandschaften. Für diesen Anlass wird das Ensemble von Dan Kinzelman erweitert, einem vielseitigen Multiinstrumentalisten, der sich zwischen traditionellem Jazz sowie zeitgenössischer und experimenteller Musik bewegt.
© Tommaso Taurisano, Alessandro Tinelli
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Jazz@HfMT präsentiert
Repertoire Class + Jam Session (Repertoireprüfung)
Studierende des zweiten Studienjahrs im Jazz-Bachelor gestalten den Abend als Repertoireprüfung in der Form einer Jam Session. Im Zentrum steht damit ein offenes, prozessorientiertes Musizieren, in dem Repertoirekenntnis, stilistische Souveränität und spontanes Zusammenspiel unmittelbar hörbar werden. Im Anschluss öffnet sich die Bühne für alle Studierenden sowie für interessierte Musiker:innen und führt den Session-Charakter konsequent weiter: als lebendige Fortsetzung des gemeinsamen Spiels, getragen von Interaktion, Aufmerksamkeit und dem spezifischen Klangraum des Augenblicks.
© Lucas Etcheverria
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Jazz@HfMT präsentiert
Myrsini Bekakou Quartett (Artist in Residence)
Im Rahmen eines Residenzprojekts bringt die Geigerin und Komponistin Myrsini Bekakou den Bassisten Petros Klampanis nach Hamburg. Gemeinsam mit dem Schlagzeuger und Perkussionisten Bodek Janke sowie dem Pianisten Hakim Azmi entfaltet sich ein musikalischer Dialog zwischen Jazz, Improvisation und griechischer Tradition. Im Zentrum stehen Eigenkompositionen, gespeist aus Erinnerungen, Landschaften und dem Motiv des Meeres. Bekakous auf Kreta geprägte Klangsprache verbindet lyrische Melodik, komplexe Rhythmik und offene Formen. Die Residenz wird so zum Begegnungsraum zwischen Herkunft und Gegenwart, Notiertem und spontaner Interaktion.
© Yannis Bournias
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Jazz@HfMT präsentiert
Arka Chakraborty: Steady State / Vimbs Mavimbs: Lucid Impetus (MA Recital)
Arka Chakraborty (MA): Steady State
Ein international besetztes Ensemble des Contemporary Jazz widmet sich der Erforschung von Improvisation, Groove und eigener Musik. Im Zentrum steht ein offenes musikalisches Konzept, das spontane Gestaltung und rhythmische Prägnanz miteinander verschränkt. Die klangliche Ausrichtung verbindet zeitgenössische Jazzästhetik mit dem Anspruch, aus dem Moment heraus Form zu entwickeln und kollektive Energie hörbar zu machen. So entsteht ein Programm, das Originalkompositionen als Ausgangspunkt nimmt und sie im Zusammenspiel immer wieder neu konturiert.Vimbs Mavimbs (MA): Lucid Impetus
Vimbs Mavimbs, Komponist und Kontrabassist, verankert seine aktuelle Arbeit in »Lucid Impetus«, einer konzeptuellen wie physischen Kraft, die die flüchtige Welt der Traumdeutung in ein greifbares klangliches Archiv überführt. Im Schnittfeld von musikalischer Erinnerung und überlieferten kreativen Prägungen zeigt sich, wie solche Strukturen im Spiel reaktiviert werden. Die Bühne erscheint als Ort der »memory-work«, in dem der unbewusste Traumfunke zeitgenössische Improvisation entzündet. Klanglich entsteht eine strenge Synthese aus südafrikanischer Herkunft und europäischem akademischem Umfeld: tiefgehend und intellektuell widerständig.
© Nils Jöhnk, Leonie Sens
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JazzHall präsentiert
Silberhall Records Labelnight
Zwischen jungem Jazz, Folk und genreübergreifenden Impulsen: Ausgewählte Acts zeigen, wofür das Hamburger Label steht – von Menschen geschaffene Musik mit künstlerischer Haltung und einem warmen, offenen Klangkosmos. Ein Abend für neugierige Musikfans.
Live auf der Bühne:Call Me Kandis:
Das Projekt des Multiinstrumentalisten und Sängers Tilman Fehse steht für einen Sound, der kreativ und authentisch mit Elementen elektronischer und akustischer Musik spielt. Für dieses Konzert lässt er seinen Sound mit Tanz verschmelzen und hat sich die australische Tänzerin Ellen Burgess als Featuregast eingeladen.AMELIA:
Das Hamburger Jazz Quartett gibt sich mit Eigenkompositionen dem Puls einer jungen, urbanen Jazzszene hin und vertont Schönheit und Melancholie. Ihre neue EP »Not Unperceived« erscheint am 01. Mai bei Silberhall Records und featured Christian Höhn und Mia Gjakonovski, welche die Band an diesem Abend auch eingeladen hat.Whitenoise Collective:
Musiker:innen aus Hamburg kommen zusammen, um improvisierter Musik, inspiriert durch die Jazzszene aus Los Angeles, eine Bühne zu geben. Groove und Ambient Sounds eines jungen, kreativen Kollektivs.Im Anschluss findet ein Gespräch mit dem Labelgründer Anton Deyß statt, der den Bachelor-Studiengang Jazz an der HfMT Hamburg absolviert.
© Silberhall Records
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HfMT präsentiert:
ALGORITHM::FRAME @ blurred edges festival
Wie klingt Komposition im Zeitalter von Algorithmen, medialen Realitäten und performativer Präsenz?
Mit ALGORITHM::FRAME bringt das 2019 in Hamburg gegründete Büro für problematische Komposition seine radikal experimentelle Praxis erstmals mit dem preisgekrönten Broken Frames Syndicate aus Frankfurt zusammen. Das Ensemble, ausgezeichnet mit dem Ensemblepreis der Ernst von Siemens Musikstiftung 2024, steht für eigenständige, konzeptuell zugespitzte Produktionen und eine präzise Auseinandersetzung mit den Bedingungen des Hörens und Aufführens heute.Fünf Uraufführungen bilden das Zentrum des Abends – Werke, die zwischen algorithmischem Denken, medialer Konstruktion und körperlicher Instrumentalität oszillieren. Klang, Bild und Bühne greifen ineinander und öffnen einen Raum, in dem sich Komposition als Prozess, System und performativer Akt zugleich erfahrbar macht.
ALGORITHM::FRAME ist kein klassisches Konzert, sondern ein experimenteller Raum der Anordnung: ein Abend zwischen Struktur und Bruch, zwischen Kontrolle und Offenheit, im Rahmen des blurred edges Festival.
© Hayrapet Arakelyan
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Jazz@HfMT präsentiert
RE:ST / Béla Tschochner Quintett (Abschlusskonzert BA)
Kirill Kretsu und sein Quartett RE:ST widmen sich mit Liebe und Respekt den spirituellen Traditionen der Americana-Musik. Ausdrucksstarke Melodien, feinsinnige Harmonien und eine spürbare emotionale Tiefe prägen eine Klangsprache, die auf Reduktion und akustische Präsenz setzt. In minimalistischen Arrangements entsteht ein offener Resonanzraum, der musikalische Kontemplation ermöglicht und dem Hören Zeit gibt. Das Konzert stellt eigene Kompositionen aus dem Debütalbum „Home“ vor, das in Kürze erscheinen wird.
Im Rahmen seines Bachelorkonzerts stellt der Bassposaunist Béla Tschochner ein Quintettprogramm vor, das sich aus gegenwärtig inspirierenden Positionen und eigens für diesen Abend komponiertem Material speist. Im Zentrum steht eine Auseinandersetzung mit aktueller künstlerischer Anregung und persönlicher Handschrift, die sich in einer konzentrierten Dramaturgie bündelt. Die Quintettbesetzung eröffnet dabei ein differenziertes Klangspektrum, in dem sich kollektive Gestaltung und individuelle Setzungen präzise verzahnen. So entsteht ein Abend, der das Momentane ebenso reflektiert wie die kompositorische Eigenidee.
© Hunderteins, Anton Deyß
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Jazz@HfMT präsentiert
Viomada / Tom Wendler Quartett / Meyer-Winnitzki Duo (Master Recital)
Viomada:
Mit Viomada entwickelt Aydin Bayramoglu eine musikalische Form, die von Bewegung, Begegnung und dem Moment lebt. Ausgehend von der Idee des „Nomaden“ entsteht ein Klang, der sich kontinuierlich wandelt und neu formt. Jedes Konzert wird zum Unikat – getragen von Interaktion, Offenheit und gemeinsamer Gestaltung auf der Bühne. Zwischen feinen, intimen Passagen und dichter Energie entfaltet sich Musik, die sich bewusst jeder festen Form entzieht.Tom Wendler:
Das Quartett präsentiert Eigenkompositionen des Posaunisten Tom Wendler. Dessen Musik zeichnet sich durch stilistische Offenheit, ausgeklügelte Themen und einen bewusst eingeräumten Improvisationsraum aus. Zwischen balladesker Zurücknahme und energetischer Verdichtung entfaltet sich ein Klangbild, das auf präziser Formgebung ebenso beruht wie auf spontaner Interaktion. So entstehen immer wieder mitreißende Momente, in denen sich kompositorische Idee und improvisatorische Freiheit verdichten und eine konzentrierte musikalische Spannung erzeugen.Lennart Meyer:
Die virtuosen Power Player Lennart Meyer und Marta Winnitzki präsentieren edgy urban high energy Jazz, der auf prägnante Impulse und energetische Verdichtung setzt. Im Zentrum steht ein gegenwärtiges Klangideal: kantig, urban grundiert und von hoher spieltechnischer Präsenz getragen. Das Konzert versteht sich als konzentrierte musikalische Setzung, in der Dynamik und Ausdrucksschärfe den Ton angeben und die Energie des Moments zur künstlerischen Idee wird. Ein Abend, der zeitgenössische Jazzästhetik in zugespitzter Form hörbar macht.
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Jazz@HfMT präsentiert
Sax Madness (BA Recital)
Ein Abend, fünf unterschiedliche Sets von jungen Talenten: Saxophon-Studierende des Jazz Bachelor an der Hochschule für Musik und Theater spielen ihre Zwischenprüfungen.
Elias Kobulashvili & Band
Josse Bergmeier & Band
Wyatt Boyd & Band
Georg Nürnberger & Band
Caspar Rutsch Quartett
© JazzHall Hamburg
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Jazz@HfMT präsentiert
Trumpet Tales (BA Recital)
Ein Abend, vier unterschiedliche Sets von jungen Talenten: Trompeten-Studierende des Jazz Bachelor an der Hochschule für Musik und Theater spielen ihre Zwischenprüfungen.
Julian Schröder & Band
Martyn Badzay Quintett
Matthias Opfermann & Band
Philippe Feuerhake
© JazzHall Hamburg
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Jazz@HfMT präsentiert
Bass Busters (BA Recital)
Ein Abend, drei Sets von jungen Talenten: Bass-Studierende des Jazz Bachelor an der Hochschule für Musik und Theater spielen ihre Zwischenprüfungen.
Philip Siemen
Victor Abdul-Salam
Contemporary Jazz Ensemble
© JazzHall Hamburg
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Jazz@HfMT präsentiert
Mario Kolbe Trio / Jacob Eckert
Das neugegründete Trio des Hamburger Bassisten Mario Kolbe präsentiert sich mit einer Auswahl ihrer Lieblingsstandards und ersten eigenen Kompositionen. Gemeinsam mit Wyatt Boyd (Saxophon) und Sebastian Gietz (Schlagzeug) erforscht er die klanglichen Räume des Chordless Trios.
In der zweiten Konzerthälfte präsentiert Pianist und Komponist Jacob Eckert ein aktuelles Projekt.
© Nils Jöhnk
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Jazz@HfMT präsentiert
Everything Poetic / Melanie Streitmatter's Kinship (Abschlusskonzerte BA)
Mit dem Programm »Everything Poetic« stellt der Pianist Lennart Micheel erstmals sein neues Trio vor. Anlässlich seines Bachelor-Abschlusses bringt er gemeinsam mit Lucas Kolbe (Bass) und Alex Petratos (Schlagzeug) ein Programm zwischen atmosphärischen Kompositionen und freier Improvisation auf die Bühne. Mit Einflüssen aus zeitgenössischem Jazz und minimalistischem Ambient findet die Interaktion und Offenheit der drei Musiker ihren Weg in die Musik. So entsteht ein Raum, der vor allem den leisen, oft überhörten Tönen Platz gibt.
Mit ihrem Programm »Kinship« schafft Melanie Streitmatter eine klangvolle Hommage an den Zusammenhalt und den Geist der Gemeinschaft – im Kleinen wie im Großen. Die Kompositionen verarbeiten tiefgreifende persönliche Begegnungen und nutzen die Musik als roten Faden durch eine Erzählung von Vertrauen und gegenseitiger Inspiration. Für dieses besondere Projekt versammelt sie einige ihrer engsten musikalischen Wegbegleiter:innen der letzten Jahre.
© Nisan Bicer, Zyunzo Garcia
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Jazz@HfMT präsentiert
Keys & Guitars Recital Night (BA Recitals)
Ein Abend, vier unterschiedliche Sets von jungen Talenten: Gitarre- und Klavier-Studierende des Jazz Bachelor an der Hochschule für Musik und Theater spielen in unterschiedlichen Formationen ihre Zwischenprüfungen.
Michael Brunzema & Band
Jip Kröger & Band
David Herzog: Klangraum
Jasper Ludwig & Band
© JazzHall Hamburg
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Jazz@HfMT präsentiert
Jiuning Liu Quintet / Tereze Anna Pogina/ Vocal Ensemble (Ensemble Night)
Jiuning Liu, Sängerin und Komponistin, wuchs in China auf und studierte klassischen Gesang in Shanghai. Eine ausgeprägte Leidenschaft für Jazz führte sie 2022 nach Hamburg, wo sie an der HfMT Hamburg neben einer exzellenten Ausbildung zahlreiche herausragende Musiker kennenlernte. Ihre Musik verbindet persönliche Geschichten mit beeindruckenden Improvisationen und einer einzigartigen Stimme. Im Zentrum steht contemporary Jazz, dessen Klangästhetik von freier Improvisation ebenso inspiriert ist wie von traditioneller chinesischer Musik und der so eine eigenständige Handschrift entwickelt.
Informationen zu den weiteren Musiker:innen des Abends folgen.
© Lennart Meyer
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Jazz@HfMT präsentiert
Pouya Abdi: Now more than ever (Abschlusskonzert BA)
Der Hamburger Gitarrist und Komponist Pouya Abdi präsentiert im Rahmen seines Abschlusskonzerts ein Programm, das künstlerische Wegmarken seines Studiums bündelt. Dafür lädt er Hamburger und Berliner Musiker:innen ein, die ihn in den letzten Jahren begleitet und auf unterschiedliche Weise inspiriert haben. Im Zentrum stehen zahlreiche neue Eigenkompositionen, die durch ausgewählte Stücke von prägenden Stimmen des modernen Jazz wie Wayne Shorter und Joe Henderson ergänzt werden.
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Fatjazz Urban Exchange e.V. präsentiert
FatJazz: Quintet Jean-Paul / JazzHall Ensemble
Das FatJazz-Format in der JazzHall bündelt zwei Perspektiven des zeitgenössischen Jazz: ein erstes Set mit prägenden Stimmen der Szene, gefolgt von aktuellen künstlerischen Positionen aus dem Jazz-Master der HfMT Hamburg.
Seit zwei Jahrzehnten steht das Quintet Jean-Paul für einen eigenständigen Modern Jazz, geprägt vom dialogischen Zusammenspiel von Gabriel Coburger und Ken Norris, dessen Stimme als gleichberechtigtes, improvisierendes Instrument agiert. Eine fein austarierte Rhythmusgruppe öffnet Räume zwischen Post Bop und freierer Form.
Im zweiten Set entwickelt das JazzHall Ensemble unter Coburgers Leitung eigenständige Kompositionen und komplexe, zeitgenössische Arrangements.
Das Konzert findet im Rahmen des HfMT-Sommerfests statt und ist daher kostenlos. Bei passendem Wetter wird es als Open-Air-Event durchgeführt.
© Steven Haberland
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Jazz@HfMT präsentiert
Alexander Demos – Aquatic Dreams / Simon Gums (BA Abschlusskonzert / Recital)
Mit seinem Ensemble »Aquatic Dreams« verbindet Pianist und Komponist Alex Demos atmosphärische Klangwelten mit der Ausdruckskraft des zeitgenössischen Jazz. Im Rahmen seines Bachelorabschlusskonzerts präsentiert Demos ein Programm, das zum Eintauchen, Träumen und Loslassen einlädt. Die außergewöhnliche Besetzung aus Klavier, Harfe, Bass, Percussion und Streichquartett schafft dabei eine dichte, cineastische Klangsprache zwischen improvisierter Freiheit und feinsinniger Komposition. Inspiriert von den unterschiedlichen Facetten des Wassers, von stillen Tiefen über fließende Bewegungen bis hin zu stürmischer Energie, entführt »Aquatic Dreams« in imaginäre Landschaften voller Emotion, Weite und Intimität.
Informationen zum zweiten Teil des Abends folgen.
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Jazz@HfMT präsentiert
Glaner and Friends (Abschlusskonzert BA)
Im Rahmen seines Bachelorabschlusskonzerts gestaltet der Bassist Julian Glaner einen musikalischen Rückblick auf seine Studienzeit an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, an der er seit 2020 studiert. In wechselnden Formationen – vom Duo über Quartett bis hin zur neunköpfigen Funkband – verdichten sich prägende künstlerische Stationen der vergangenen Jahre zu einer klanglich vielgestaltigen Momentaufnahme. Der Abend beleuchtet unterschiedliche Eindrücke und Einflüsse, zeichnet die Entwicklung eines künstlerischen Profils nach und verbindet Innehalten mit Ausblick am Ende eines intensiven Studienabschnitts.
© Kazim Kaan Alicioglu
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JazzHall SummerFestival | Open-Air-Bühne
Bandstand: Junge Bands der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg / Bigbands ThinkBig! & NextBigThing!
13–15 Uhr: Bandstand!
Die Staatliche Jugendmusikschule Hamburg präsentiert zum Festivalauftakt junge Bands ihres Fachbereichs Jazz/Rock/Pop. Das Programm vereint prägnanten Rock, virtuosen Jazz und melodiösen Pop zu einem abwechslungsreichen Auftakt. Besonders spannend: Die Bands mit Schüler:innen der studienvorbereitenden Ausbildung zeigen, wie viel Kreativität und Energie in der nächsten Generation steckt. Hier stehen heute schon die Künstler:innen von morgen auf der Bühne – mit Spielfreude, Vielfalt und dem Mut, ihren eigenen Sound zu entwickeln.
Leitung: Markus Strothmann16–17 Uhr: NextBigThing! & ThinkBig!
Die Bigbands der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg unter der Leitung von Ken Dombrowski und Sven Kagelmann.
© Frank Siemers
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JazzHall SummerFestival | Festivalwiese
Wyatt Boyz
Das Quartett um den Saxophonisten Wyatt Boyd bringt mit swingenden Interpretationen aus Blues und Jazz mit Sicherheit nicht nur die Rotbuche vor der JazzHall in Bewegung.
Will Pethick – Posaune
Wyatt Boyd – Saxophon
Mario Kolbe – Bass
Sebastian Gietz – SchlagzeugWeiterer Termin: 4.7. | 17:15 | Festivalwiese
© Bastian Pusch
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JazzHall SummerFestival | JazzHall-Konzertsaal
BigBand Summit: Vincent Dombrowski Bigband & Yo!Jazz
Ein Abend, zwei Bigbands, volle Kraft voraus: Der BigBand Summit bringt am ersten Festivalabend die Bühne zum Beben. Wenn jungen Talente von Yo!Jazz den ersten Ton anstimmen, ist klar: Hier geht es nicht nur um die richtigen Noten, sondern um pure Spielfreude, um Groove, um das gemeinsame Erleben satter Bigband-Sounds.
Nach diesem fulminanten Auftakt übernimmt die Vincent Dombrowski Bigband das zweite Set und öffnet den Klangraum noch einmal in alle Richtungen. Zwischen Jazz, Fusion, elektronischen Einflüssen und freien Passagen entfaltet sich ein Sound, der Grenzen bewusst auslotet und überschreitet – mal kraftvoll und dicht, mal überraschend reduziert und weit.
Der Abend ist ein lebendiger Dialog zwischen den Ensembles, denn einzelne Musiker:innen wechseln die Seiten und bringen ihr Spiel in beide Bands ein. Ein BigBand Summit im besten Sinne: offen, generationenübergreifend und voller spontaner Momente – ein musikalisches Miteinander, das den Festivalstart feiert und den Sommer willkommen heißt. -
JazzHall SummerFestival | Open-Air-Bühne
Vimbs Mavimbs
Jazzbassist und Komponist Thembinkosi Mavimbela aka Vimbs Mavimbs zog für den Dr. Langner Jazzmaster aus Südafrika nach Hamburg. Zuhause fühlt er sich gleichermaßen in renommierten Konzertsälen wie in legendären Aufnahmestudios. Geboren in Mpumalanga und ausgebildet an der Wits University mit einem Doppelstudium in Komposition und Performance, verbindet Vimbs die strenge technische Präzision der klassischen Tradition mit dem fließenden, improvisatorischen Geist des Jazz. Sein aktuelles Projekt The Late Bloomer zelebriert die »gemächliche Ernte« – eine Krönung jahrzehntelanger technischer Meisterschaft, destilliert zu einem einzigartigen, visionären Repertoire, das den südafrikanischen Jazz-Kanon würdigt und gleichzeitig neue, experimentelle Gebiete erschließt.
Das Konzert wird präsentiert von der Jazz Federation Hamburg e.V.Gabriel Coburger – Tenorsaxphon
Björn Atle Anfinsen – Trompete
Marta Winnitzki – Piano
Pouya Abdi – Gitarre
Vimbs Mavimbs – Kontrabass
Joshua Weiß – Schlagzeug
© Lukas Palatinus
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JazzHall SummerFestival | Festivalwiese
Leon Sladky Trio: Swinging under the Trees
Das Trio bringt mit Saxophon, Bass und Schlagzeug den pulsierenden Geist des Bebop auf die Bühne – ganz ohne Harmonieinstrument, dafür mit umso mehr Raum für Interaktion. Der HfMT-Student und seine Mitmusiker widmen sich Standards mit frischer Energie und klarer Swing-Attitüde. Ein reduziertes Setup, das umso intensiver groovt.
Leon Sladky — Saxophon
Giorgi Kiknadze — Kontrabass
Henning Katz — Schlagzeug
© Maximilian Busch
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JazzHall SummerFestival | JazzHall-Konzertsaal
Introducing Laila Nysten: LA ILA Large Ensemble
Auftakt der Focus-Artist-Konzerte: Geigerin und Sängerin Laila Nysten präsentiert Eigenkompositionen mit ihrem Large Ensemble, bestehend aus Rhythmusgruppe, Streichquartett und Bläser-Sektion. In der zweiten Konzerthälfte wird die Hamburgerin im Rahmen eines Interviews auf der Bühne vorgestellt.
LA ILA ist das Soloprojekt der Hamburger Geigerin, Sängerin und Komponistin Laila Nysten. Mit der Kombination aus sphärischem Gesang, Streicherklängen, Jazz und elektronischen Elementen entsteht ein einzigartiger und doch zugänglicher Sound, der immer wieder an LA ILAs nordische Herkunft erinnert. Mal transparent und eingängig, dann wieder düster und unruhig bäumen sich sinfonische Wellen auf, um anschließend wie geträumt in sich zusammenzufallen. Mit Streichquartett, Holzbläsern und Rhythmusgruppe lotet das Ensemble den Grenzgang zwischen Jazz, Pop und Kammerensemble aus.
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JazzHall SummerFestival | Open-Air-Bühne
Hedwig Jankos DIALECT
DIALECT ist das neueste Projekt der in Hamburg lebenden Saxophonistin und Komponistin Hedwig Janko. In einer kammermusikalischen Besetzung verbindet sie freie Improvisationen mit den lyrischen Melodien ihrer eigenen Kompositionen. Dabei nutzt das Ensemble das volle Klangspektrum, das sowohl intensive, dichte Passagen als auch Momente zarter Transparenz hervorbringt. So werden musikalische Selbstgespräche zu Dialogen, zu Gesprächen und manchmal auch zu Debatten oder fantasievollen Erzählungen, die das Publikum in ihren Bann ziehen.
Im Zentrum steht die Vielfalt musikalischer »Dialekte« – die individuellen Klangsprachen der Musiker:innen, die ihre persönliche Note in das Projekt einbringen und so den Sound von DIALECT prägen.Hedwig Janko – Altsaxophon, Flöte
Tom Wendler – Posaune
Tobias Frohnhöfer – Vibraphon
Melanie Streitmatter – Bass
Johannes Kalt – Schlagzeug
© Anton Deyß
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JazzHall SummerFestival | Festivalwiese
Niklas Stadler presents TAWASUL
TAWASUL ist ein gemeinschaftsbasiertes Projekt enger Freund:innen und herausragender Musiker:innen aus Europa und Westafrika.
Im Zentrum steht eine im Moment entstehende Musik, bereichert durch die tief verwurzelten Traditionen und vielfältigen Einflüsse jedes einzelnen Mitglieds – getragen von einem stetig wachsenden Gefühl von Dankbarkeit und Verbundenheit untereinander.
Das Ensemble präsentiert ein Programm voller musikalischer Dialoge, in dem sich malische Folklore, von Los Angeles inspirierte Improvisation und eigene Kompositionen kunstvoll verweben.Saliou Cissokho — Kora
Niklas Stadler — Gitarre, Effekte
Lucas Kolbe — Bass
Joshua Weiß — Schlagzeug, PerkussionWeitere Daten:
1.7. / 2.7. / 3.7. jeweils 17:15 Uhr
© Tawasul
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JazzHall SummerFestival | JazzHall-Konzertsaal
Focus on Laila Nysten: Laila Nysten String Quartet + Analogue Swing
Mit ihrem Jazz-Streichquartett präsentiert Laila Nysten ein Ensemble, das sich mühelos zwischen klassischem Sound, Post-Bop-Jazz und Groove bewegt. Sowohl als eingespieltes Team mit brillantem Sound als auch als individuelle Improvisator:innen überzeugt das dynamische Quartett. Mit Eigenkompositionen und ausgefeilten Arrangements von Jazzstandards u.a. von Charles Mingus und Cole Porter zeigen die vier Musiker:innen, dass Streichquartett und Jazz längst keine Gegensätze mehr sind.
Mit dem Charme eines französischen Straßencafés, wippenden Füßen und einer kleinen Träne im Augenwinkel bringen Analogue Swing tanzbare Swing-Musik an die verschiedensten Orte. Mit unbändiger Spiel- und Improvisationsfreude lassen Sophie Kockler, Laila Nysten, David Mohr, Zarek Silberschmidt und Timon Krämer sowohl stilechte Eigenkompositionen als auch Klassiker des Hot Club Jazz im neuen Gewand erklingen. Mit ihren unterschiedlichen musikalischen Wurzeln in Pop, Jazz und Klassik treffen sie in der gemeinsamen Leidenschaft Swing aufeinander und sorgen für ein musikalisches Erlebnis außergewöhnlicher Klasse, das zum Treibenlassen, Tagträumen und Tanzen verführt. Ihr erstes Album »Stompin« ist im April 2026 erschienen.
Laila Nysten String Quartet:
Laila Nysten – Violine
Tomas Novak – Violine
Yagmur Atagür – Viola
Ester Puig – CelloAnalogue Swing:
Sophie Kockler – Klarinette, Bassklarinette
Laila Nysten – Violine
David Mohr – Gitarre
Zarek Silberschmidt – Gitarre
Timon Krämer – Bass - Juli Juli Juli Juli Juli Juli Juli Juli Juli Juli Juli Juli Juli Juli
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JazzHall SummerFestival | Open-Air-Bühne
Linus Eppinger-Sam Braysher Quartett
Vier Bebop-Künstler aus vier Nationen und drei Generationen: Das Linus Eppinger-Sam Braysher Quartett veröffentlicht 2026 sein Debütalbum »A Sinner Kissed An Angel« beim renommierten spanischen Label Fresh Sound New Talent. Mit Darryl Hall (Gewinner der Thelonious Monk Competition 1995) am Kontrabass und Eric Ineke (der u.a. mit Dexter Gordon, Johnny Griffin und Freddie Hubbard gespielt hat) am Schlagzeug haben die beiden Bandleader eine Rhythmusgruppe verpflichtet, die in Europa ihresgleichen sucht – authentischer American Jazz, wie man ihn hierzulande selten zu hören bekommt. Das Repertoire des Quartetts umfasst Musik von unter anderen Horace Silver, Dusty Springfield, Benny Goodman und Frank Sinatra.
Linus Eppinger – Gitarre
Sam Braysher – Altsaxophon
Daryl Hall – Kontrabass
Eric Ineke – Schlagzeug -
JazzHall SummerFestival | JazzHall-Konzertsaal
Introducing Lucas Brum: Cansu Arat & Lucas Brum – Bobo de Amor
Erstes Konzert unseres zweiten Focus Artists:
Lucas Brum präsentiert gemeinsam mit der Sängerin Cansu Arat ihr von brasilianischer Musik geprägtes Duoprogramm in erweiterter Besetzung mit Streichquartett und Band. Auf der Bühne stellen die beiden bereits jetzt ihr Album »Bobo de Amor« vor, das Ende des Jahres erscheinen wird. In der zweiten Hälfte des Konzerts wird Lucas Brum in Form eines Interviews vorgestellt.Die Sängerin Cansu Arat und der Gitarrist Lucas Brum lernten sich während ihres Studiums an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg kennen. Seitdem haben sie gemeinsam ein unverwechselbares Repertoire aufgebaut, das aus eigenen Kompositionen von Lucas sowie brasilianischen Standards von Tom Jobim, Chico Buarque und Ivan Lins besteht.
Was das Duo auszeichnet, ist der einzigartige Klang, der aus dem Zusammenspiel ihrer beiden Stimmen mit der Gitarre entsteht. Diese Reise nimmt nun eine neue Dimension an: Cansu und Lucas bringen ihr Repertoire gemeinsam mit einer Band und einem Streichquartett auf die Bühne — die Streicher verweben sich mit den Stimmen und der Gitarre, verleihen der Musik mehr Tiefe und heben sie auf eine neue Ebene, ohne dabei die Intimität zu verlieren.Cansu Arat – Gesang
Lukas Klapp – Piano
Lucas Brum – Gitarre
Timon Krämer – Bass
Rafa Müller – Drums
Laila Nysten – Violine 1
Tomas Novak – Violine 2
Yağmur Atagür – Viola
Ester Puig – Violoncello -
JazzHall SummerFestival | Open-Air-Bühne
Uruguay Ensemble
Unter der Leitung des in Uruguay lebenden argentinischen Musikers und Komponisten Alan Plachta (LJMC – UTEC) erkundet dieses Konzert die lebendigen Musiktraditionen des Río de la Plata und der angrenzenden Regionen Südamerikas.
Inspiriert von Stilen wie Candombe, Milonga, Chacarera, Zamba, Huayno und Saya kombiniert das Ensemble lebhafte Rhythmen, vielschichtige Texturen und kollektive Improvisationen. Die Musik fließt nahtlos von einem binären rhythmischen Universum zu einem ternären und spiegelt so den reichen kulturellen Austausch wider, der die musikalischen Sprachen Südamerikas geprägt hat.
Das Programm umfasst Originalkompositionen und Arrangements, die im Rahmen eines gemeinsamen Workshops von Studierenden der Jazzabteilung der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT) und der Licenciatura en Jazz y Música Creativa (UTEC, Uruguay) im Rahmen einer kontinuierlichen Zusammenarbeit zwischen den beiden Institutionen entwickelt wurden.Alan Plachta – Komposition, Gitarre, Percussion
Gabriel Ravera – E-Bass (Special Guest von der UTEC)
Studierende der HfMT
© Alan Plachta
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JazzHall SummerFestival | JazzHall-Konzertsaal
Focus on Lucas Brum: HfMT BigBand feat. Sophia Oster Quartett arr. by Lucas Brum
Das Sophia Oster Quartett trifft auf die Big Band der HfMT Hamburg – im Zentrum steht dabei nicht ein einzelnes Feature, sondern ein bestehendes Ensemble mit eigener Klangsprache. Die Kompositionen von Sophia Oster werden für dieses Projekt vom brasilianischen Gitarristen und Arrangeur Lucas Brum eigens für Big Band neu eingerichtet und erweitern den Quartettklang um orchestrale Dimensionen.
Im Gegensatz zu klassischen Big-Band-Formaten, bei denen einzelne Solist:innen in den Vordergrund treten, bleibt hier das Quartett als künstlerische Einheit erhalten. Improvisation, Interaktion und die gewachsene Dynamik des Ensembles bilden den Ausgangspunkt für die Arrangements und treten in einen lebendigen Dialog mit dem großen Klangkörper.
Lucas Brum – Leitung, Arrangement, Gitarre, Gesang
Sophia Oster – Klavier/Gesang
Konstantin Herleinsberger – Saxophon
Paul Imm – Bass
Rafa Müller – Drums
Bigband der HfMT HamburgDauer ca. 90min
+ Aftershow DJ Set: Deux Pains
Inspiriert von Altem und Neuem verwirklicht das Produzenten-Duo Deux Pains einen organischen Sound, der zwischen Hip Hop, Soul, El Michels Affairs und The Avalanches liegt - unkonventionell und locker.
Denny Seidel – Sampler, Prophet 5
Tilman Fehse – Juno-X, Drumcomputer -
JazzHall SummerFestival | Open-Air-Bühne
BIRDLAND Jam Session
Die Brüder Ralph (Saxophon) und Wolff Reichert (Schlagzeug) wuchsen quasi im Hamburger BIRDLAND auf und durften dort so ziemlich alle Jazzgrößen noch live erleben und ihre Musik und Stories in sich aufsaugen. Inspiriert von diesen Meister:innen des Jazz, die allesamt Individualist:innen und häufig auch geborene Entertainer waren, lautete ihre Schlussfolgerung schnell: »Jazz ist (leider) die beste Musik, die es gibt.« – und natürlich wurden die Beiden Musiker. Gemeinsam mit ihren langjährigen Freunden und Weggefährten Buggy Braune (Piano), Gerold Donker (Kontrabass) und Johannes Brachtendorf (Trompete) spielen die BIRDLAND Brothers homemade Jazz, der frisch und zeitlos zugleich ist – und für jedes Publikum zugänglich.
Nach einem Eröffnungsset der Band beginnt die Session.
Ralph Reichert – Saxophon
Johannes Brachtendorf – Trompete
Buggy Braune – Piano
Gerold Donker – Bass
Wolff Reichert – Schlagzeug
© Kolja Harms
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JazzHall SummerFestival | JazzHall-Konzertsaal
Jeremy Pelt Quartett feat. Orrin Evans, Buster Williams & Lenny White
»Our Community Will Not Be Erased« ist Jeremy Pelts siebzehnte Veröffentlichung bei Highnote Rec. Mit einer All-Star-Rhythmusgruppe, bestehend aus Orrin Evans am Klavier sowie dem legendären Duo Buster Williams am Bass und Lenny White am Schlagzeug, umfasst das Album Eigenkompositionen von Pelt, welche die Tugenden der afroamerikanischen Gemeinschaft und ihre zahlreichen Beiträge zum Gefüge der Vereinigten Staaten feiern. Gleichzeitig setzt das Quartett mit seinem Sound ein Zeichen gegen das aktuelle politische Klima in den Vereinigten Staaten, das darauf abzielt, deren Geschichte auszulöschen.
Pelt hat mit seinen Aufnahmen und Auftritten sowohl national als auch international große Anerkennung gefunden. Er wurde im »Wall Street Journal« vom legendären Jazzkritiker und Produzenten Nat Hentoff vorgestellt und vom »Downbeat Magazine« sowie der Jazz Journalist Association fünf Jahre in Folge zum »Rising Star« in der Kategorie Trompete gewählt.
Jeremy Pelt – Trompete
Orrin Evans – Klavier
Buster Williams – Kontrabass
Lenny White – Schlagzeug -
JazzHall SummerFestival | Open-Air-Bühne
JazzHall Latin Session #10: Yasek Manzano Quintet
Das erfolgreiche JazzHall-Format auch auf dem SummerFestival: Die Latin Sessions mit Ricardo Castillo und hochkarätigen internationalen Gästen. Das Yasek Manzano Quintett bringt die Trompete des Kubaners zum Leuchten – geformt durch die Bühne Havannas, inspiriert von Roy Hargrove, geschult unter Wynton Marsalis. Jede Note ist Improvisation und Tradition zugleich, ein Dialog zwischen afro-kubanischen Rhythmen und der Freiheit des Jazz.
Yasek Manzano – Trompete
Regis Molina – Saxophon
Matthias Bublath – Klavier
Felix Behrendt – Bass
Ricardo Chicho Castillo – Drums
© Eric Politzer
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JazzHall SummerFestival | JazzHall-Konzertsaal
Milena Casado
Die von der New York Times als »Offenbarung« bezeichnete Trompeterin und Komponistin Milena Casado ist eine der faszinierendsten neuen Stimmen im zeitgenössischen Jazz. Bekannt für ihre fließende Improvisation und ihre zutiefst
persönlichen Kompositionen, bewegt sie sich mühelos zwischen akustischen Klängen und elektronischen Experimenten. Als zunehmend beachtete Bandleaderin leitet Casado ihr eigenes Quartett, mit dem sie kürzlich beim North Sea Jazz Festival, dem Montreal Jazz Festival, dem NYC Winter Jazzfest und auftrat — und nun als finales Highlight beim JazzHall SummerFestival zu erleben ist.
»Reflection of Another Self« ist ein atemberaubendes Debütalbum – klanglich gewagt und zutiefst persönlich, eine Reise der Selbstfindung und Resilienz, die persönliche Traumata überwindet. Es ist ein kühnes Statement einer Newcomerin, die dazu bestimmt ist, die Jazzwelt auf den Kopf zu stellen.Milena Casado —Trompete
Gabriel Chakarji – Piano
Kanoa Mendenhall – Bass
Jongkuk Kim – DrumsDas Konzert wird eröffnet mit einem Grußwort der Festival-Schirmherrin Maryam Blumenthal, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung.
+ Aftershow DJ Set: keen
keen ist das Produzenten-Alias des in Hamburg lebenden Künstlers Tilman Fehse. Dafür bearbeitet er eigene Musik mit Synthesizern, Effekten sowie Drumcomputern und kombiniert sie mit improvisatorischen Elementen. 2025 veröffentlichte er sein erstes Album „Night Ride“ über Warner Chappell.Tilman Fehse — Synth, Drums, FX
© Melissa Isabel Quiñones
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HfMT präsentiert
Noelia Gutiérrez Schütte & Piet Jeske (Abschlusskonzert Schulmusik)
Nach drei Jahren Studium an der HfMT laden Piet Jeske und Noelia Gutiérrez Schütte zu ihren Abschlusskonzerten im Bachelorstudiengang Schulmusik ein.
Während sich Noelia Gutiérrez Schütte zu Beginn ihrer künstlerischen Reise der populären Musik widmete, hat sie durch das Studium auch weitere Stilistiken wie Latin und Jazz für sich entdeckt. Im ersten Set des Abends präsentiert sie im Rahmen ihres Gesangsabschlusses Kompositionen von Gloria Estefan und Olivia Dean bis hin zu Esperanza Spalding und lädt damit zu einem sprachlich sowie musikalisch vielfältigen Programm ein.
Piet Jeske spielt präsentiert in der zweiten Hälfte des Abends seine Instrumentalfächer Schlagzeug/Percussion und Klavier. Sein ausgewähltes Programm bewegt sich stilistisch zwischen Jazz, Latin, Fusion und Pop und verspricht einen abwechslungsreichen Konzertabend mit persönlichen Lieblingsstücken.
© Julia Marcinczyk
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JazzHall präsentiert
hörstunde »songs & postal pieces«
Die hörstunde des ensemble resonanz verlässt den Bunker und dockt in der JazzHall an. Gemeinsam mit Jazzstudierenden der HfMT entstehen neue Sets, Improvisationen und musikalische Begegnungen.
Eine Veranstaltung in Kooperation von ensemble resonanz, Prof. Dr. Ernst Langner Stiftung und JazzHall
© Jann Wilken
Leider kein Treffer.